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Sikkens Betriebsvergleich 2010: Der Umsatz ist gestiegen

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Sikkens Betriebsvergleich 2010: Der Umsatz ist gestiegen

Mittwoch, 20. Juli 2011

Das Jahr 2010 verlief positiv für die Acoat Selected Partner aus Deutschland: Sie konnten ihren Umsatz und ihr Betriebsergebnis steigern. Das belegt der aktuelle Sikkens Betriebsvergleich 2010, den Sikkens gemeinsam mit seinen Acoat Selected Partnern erstellt hat. Darin finden Karosserie- und Lackierbetriebe die wichtigsten betriebswirtschaftlichen Kennzahlen der Branche, die Entwicklungen im Verlauf der vergangenen drei Jahre und eine Einschätzung des Marktgeschehens in Deutschland. Die umfangreichen Informationen dienen ihnen dabei zur weiteren Unternehmensplanung.

„Während unsere Acoat Selected Partner im Jahr der Widersprüche 2009 im Gesamtdurchschnitt gesehen leichte Umsatzzuwächse verzeichneten, kann das Jahr 2010 als insgesamt gut für die Sikkens Acoat Selected Partner aller Größenordnungen bezeichnet werden. Es knüpft an die Umsatzsteigerungen des Jahres 2008 an“, erklärt Martin von Poschinger, Betriebs- und Marketingberater Sikkens. Dabei legten im vergangenen Jahr vor allem größere Betriebe mit mehr als sieben Produktivkräften gegenüber kleineren Werkstätten an Umsatz zu.

Dieses Ergebnis ist laut Martin von Poschinger auf verschiedene Gründe zurückzuführen: Unternehmen, die hauptsächlich für Autohäuser arbeiten, konnten neue Autohäuser als Kunden gewinnen. Betriebe, die erfolgreich mit Schadensteuerungsunternehmen kooperieren, haben einerseits mit den schon vorhandenen Vertragspartnern weitere Umsatzzuwächse erzielt, andererseits oft auch neue Partner aus diesem Segment hinzugewonnen.

Dies sei auch die Ursache dafür, dass der Anteil von Karosseriearbeiten am Gesamtumsatz weiter zugenommen habe. Eine Bereinigung des Marktes ist 2010 nicht erfolgt: „Das Gegenteil ist der Fall. Der Druck auf die Karosserie- und Lackfachbetriebe wird künftig noch zunehmen“, sagt Martin von Poschinger. „Es sind nicht nur die Wettbewerber aus den eigenen Reihen der freien Karosserie- und Lackbetriebe, auf die ein Augenmerk zu richten ist. Der eine oder andere Partner muss sich die Frage stellen, ob das Autohaus, für das er tätig ist, nicht morgen die Lackierarbeiten selbst umsetzen wird.“

Erfreulich war für die Acoat Selected Partner im vergangenen Jahr die Kostenentwicklung:
So lagen die Gesamtkosten 2010 in Relation zum Umsatz unter denen der Vorjahre. Betrachtet man die Ausgaben absolut, sind zwar nahezu alle Kostenpositionen gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Die Zunahme lag jedoch – bis auf Werbung, Provisionen und Reparaturen – unter der Umsatzsteigerung, was zu einer relativen Kostensenkung führte.

Auch die Geldeingangsdauer bei den Partnerbetrieben hat sich verbessert. Dennoch besteht gerade bei langen Laufzeiten die Gefahr, mit erhöhten Forderungsabschreibungen konfrontiert zu werden. „Vor allem Karosserie- und Lackierbetriebe, die mit gewerblichen Kunden wie Autohäusern und Fuhrparks zusammenarbeiten, müssen auf ihre Außenstände achten. Denn eine eventuelle wirtschaftliche Schieflage der Kunden kann sich im schlimmsten Fall auch sehr negativ auf die Betriebe auswirken. Daher ist ein strenges Forderungsmanagement mit konsequentem Mahnwesen zwingend notwendig.“ Auch dem größten Kostenblock, den Personalkosten, müssen die Betriebe Martin von Poschinger zufolge große Aufmerksamkeit schenken: „Ein besonderer Druck auf die Personalstruktur in der Verwaltung ist aufgrund des zunehmenden Aufwands durch die verschiedenen Schadensteuerungsunternehmen und Versicherungen zu verzeichnen.“

Die gesamten Betriebskosten haben sich für die Unternehmen positiv entwickelt: Diese sind bei allen Betriebsgrößen im Verhältnis zur Wertschöpfung gesunken. Dennoch gab es Bereiche, in denen die Ausgaben gestiegen sind, so zum Beispiel die Aufwendungen für Werbeaktivitäten oder für Provisionen durch die Zunahme der Schadensteuerung.

„Insgesamt zeigt sich: Die Betriebe wirtschaften gut. Trotzdem müssen sie ihre Kosten im Blick behalten. Alle Ausgaben sollten immer wieder auf ihre unbedingte betriebliche Notwendigkeit hin geprüft werden“, rät der Sikkens Betriebs- und Marketingberater. Ein nützliches Tool für das Kostenmanagement ist dabei der jährliche Betriebsvergleich, für den die Sikkens Betriebs- und Marketingberater gemeinsam mit den Partnerbetrieben die relevanten betriebswirtschaftlichen Kennzahlen erheben und auswerten. Aus der Darstellung der Situation der vergangenen drei Jahre können die Betriebe Schlüsse über die künftige Entwicklung ziehen und durch eine Gegenüberstellung der eigenen Unternehmenskennzahlen mit den Vergleichszahlen Steigerungspotenziale erkennen. Dabei unterstützt Sikkens die Unternehmen, die am Betriebsvergleich teilnehmen, auch durch eine individuelle Betreuung vor Ort.

 
 
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